Medienschutz
Kinder und Jugendliche nutzen heute zunehmend digitale Medien. Neben der Aufklärung über deren Nutzen haben Medienschutzberater vor allem die Aufgabe über das Gefahrenpotential aufzuklären und verantwortungsbewusste Wege in und mit den Medien aufzuzeigen.
Themen wie Soziale Netzwerke, Datenschutz und Persönlichkeitsrechte, Cybermobbing und viele mehr spielen eine immer wichtigere Rolle im Schulalltag.
Unsere zentrale Aufgabe:
Unsere Schüler bereits sehr früh vor negativen Medieneinflüssen zu schützen, die ihre Entwicklung und ihre Lernleistung beinträchtigen oder gefährden können.
Der einzig wirksame Jugendmedienschutz sind medienkompetente Eltern und Lehrer
Wie wir arbeiten:
Wir unterstützen Eltern, Schüler und Kollegen im Umgang mit dieser komplexen Thematik u.a. durch eine kritische Medienbegleitung im Rahmen der fächerübergreifenden Medienbildung im Unterricht sowie der Elternarbeit und Schülerarbeit durch Aufklärung, Beratung und Prävention.
Wir klären über Gefahren auf und zeigen vorbeugende Handlungsmöglichkeiten auf!
Simon Mittelbach:
simon.mittelbach@gmx.de
Marika Tasic:
marika.tasic@gmail.com
Jugendmedienschutz:
Aufklärung, Beratung und Prävention
Schülerinnen und Schüler sollen
Quelle: Günter Steppich, Infoblatt, Juli 2014: http://www.medien-sicher.de
Konzept Jugendmedienschutz an der Ahnatal-Schule Vellmar
Die Nutzung von Videospielen, insbesondere mit nicht altersgemäßen, gewalthaltigen Inhalten, kann die Lernleistung messbar beeinträchtigen, insbesondere wenn diese unmittelbar vor dem Zubettgehen gespielt werden.
Mobbing unter Schülern eskaliert immer häufiger über das Internet. Ca. 10 % der Jugendlichen wurden bereits Opfer von Mobbing, etwa 3,5 % waren schon einmal von Onlinemobbing betroffen.
80 % … der Eltern halten die Mediennutzung ihrer Kinder für völlig unproblematisch.
... der 12-19jährigen sagen: "Meine Eltern haben keine Ahnung, was ich damit mache!"
... der 12-19jährigen haben bereits negative Erfahrungen mit digitalen Medien gemacht: Datenouting, Pornographie, sexuelle Belästigung, Gewaltvideos und -spiele, Online-Mobbing, Extremismus, Drogen, Magersuchtwebsites, Videospielsucht, etc.
Aber nur 8% erzählen ihren Eltern von Negativerfahrungen im Internet!
Heute sind zwei von drei Wiederholern und Schulabbrechern Jungen, nur noch jeder dritte Junge erhält eine Gymnasialempfehlung, und der Anteil der Jungen unter den Abiturienten ist auf 45 % gefallen.
Die täglichen Bildschirmzeiten (TV/PC/Handy/Konsole) von Montag bis Freitag betragen ca. 6 Std. (JIM-Studie 2013).
Hausaufgaben können nicht konzentriert erledigt werden und ziehen sich erheblich in die Länge, wenn nebenbei über PC oder Handy gechattet wird.
Ein Zusammenhang zwischen übermäßigem Bildschirmkonsum und schwachen Schulleistungen ist offensichtlich, wenn dadurch Hausaufgaben vernachlässigt werden.
Ihrer Eltern, in sozialen Netzwerken wie Facebook und in Chatportalen angemeldet, kommunizieren über Messenger (WhatsApp, Skype) und veröffentlichen Unmengen persönlicher Daten und Fotos.
Stichwort „Sexting“: 15-20 % der Jugendlichen, insbesondere Mädchen, versenden freizügige Fotos oder Videos von sich per Smartphone bzw. über soziale Netzwerke! Wenn diese entgleisen und öffentlich werden, sind die Folgen dramatisch, der Imageschaden meist nicht zu reparieren.
Mit einem mobilen Internetzugang stehen Kindern jederzeit jugendgefährdende und strafbare Inhalte, wie z.B. harte Pornografie und Gewaltvideos, zur Verfügung.
Immer jüngere Kinder und Jugendliche sehen sich gratis Pornofilme im Netz an. Diese lassen sich kinderleicht googeln und ohne jeden Altersnachweis abfrufen.
Quelle: Günter Steppich, Infoblatt, Juli 2014